Werkstatt in der Schule – Projekt Nr. I

Stadtwappen der Mittelalterstadt Hainburg & HexeKronkorkenbilder

Alle Kinder sind Künstler – Auf ihre ganz eigene Weise!

Begabte fleißige Kinder aus der 4. Klasse haben sich etwas Besonders einfallen lassen. Hainburger Hexenverfolgung, Zaubereiprozesse und Magieglaube als Vorlagen für eine spannende Werkstunde. Zwei selbstgestaltete Figuren aus Holz und Kronkorken wurden im Werkraum hergestellt. Geschichte und Kunst lassen sich gut verbinden! Ein paar Werkstunden lang sah man ein Strahlen in den Gesichtern der Kinder, die sich mit dem Thema beschäftigten. Zauberhaft!

Düstere Geschichte

In Bezug auf die Geschichte Hainburgs kam uns die Idee, ein stilisiertes Stadtwappen und eine Hexe zu gestalten.

Im frühen 17. Jahrhundert war die Hexenverfolgung weit verbreitet. Leider gehörte Hainburg zu den Orten an denen Hexenverfolgungen stattfanden.

Viele Frauen wurden aufgrund obskurer Anschuldigungen verfolgt und Hexerei und Magie vorgeworfen.

Die meisten der betroffenen Frauen gestanden unter der Folter und wurden öffentlich am Scheiterhaufen verbrannt.

Zur Ausführung:

Als Grundlagen für das Stadtwappen und die Hexe diente uns Pressspanplatte. Auf diese Grunplatten übertrugen die Schüler der Klassen 2b, 3a und 4b mit Hilfe der Lehrer Mag. Emilia Switala, und HOL Michael Pauer das Hainburger Stadtwappen und die Hexe.

Diese wurden in unserer Schulwerkstätte mit der Stichsäge ausgeschnitten, anschließend mit dem Handschleifgerät poliert, Ecken und Kanten wurden mit Feilen nachbearbeitet. Die vorgezeichneten Kontouren wurden von den Schülern mit verschiedenfärbigen Kronkorken ausgestaltet, sodass die jetzigen Farben und Formen zustande kamen.

Das Triptychon trägt den Titel: „Hainburger Hexenprozesse 1617/18“.

Stadtwappen der Mittelalterstadt Hainburg & Hexe – Werkprojekt Nr. I 31. 3. 2022