Verhaltensnoten

Verhaltensnoten

Definition anhand der Gesetzeslage und Beurteilungsstufen

SCHUG §43
(1):
Die Schüler/innen sind verpflichtet, durch ihre Mitarbeit und ihre Einordnung in die Gemeinschaft der Klasse und der Schule an der Erfüllung der Aufgabe der österreichischen Schule mitzuwirken und die Unterrichtsarbeit zu fördern. Sie haben den Unterricht pünktlich zu besuchen, die erforderlichen Unterrichtsmittel mitzubringen und die Schul- bzw. Hausordnung einzuhalten.

(2): Die Schülerin/Der Schüler ist über Auftrag der Schulleiterin oder einer Lehrperson verpflichtet, vorsätzlich durch sie/ihn herbeigeführte Beschädigungen oder Beschmutzungen der Schulliegenschaft und schulischer Einrichtungen zu beseitigen, sofern dies zumutbar ist.

Sehr zufriedenstellend

– Verhaltensvereinbarungen in der Hausordnung werden eingehalten.
– Arbeitsaufträge werden erfüllt (Hausübungen, zeitgerechtes Abgeben von Unterschriften, Geld, etc.).
– Höfliches, respektvolles und hilfsbereites Verhalten in der Schule den Lehrern, allen anderen erwachsenen Personen im Schulhaus und den Schülern gegenüber.
– Einordnen in die Klassengemeinschaft.
– Keine unentschuldigten Stunden.

Zufriedenstellend

– Vereinzelte Verstöße gegen Verhaltensvereinbarungen und Aufträge der Lehrpersonen.
– Stören des Unterrichts durch Schwätzen, Herausrufen, etc.
-Vereinzeltes Zuspätkommen in den Unterricht (auch nach den Pausen).
– Mangel an Höflichkeit, Respekt und Umgang miteinander, nicht grüßen, wiederholtes Verstecken, Wegnehmen von Eigentum der Mitschüler/ innen.
– Vergessen von Unterrichtsmitteln, Unterschriften, Geldbeträgen, etc.

Wenig zufriedenstellend

– Wiederholte Beleidigungen, Beschimpfungen und Kraftausdrücke gegenüber Mitschüler/innen und Erwachsenen.
– Aggressiver und unzumutbarer Umgangston gegenüber Mitschüler/innen und Erwachsenen. (jemanden zum
– Besten halten, anpöbeln, anschreien, nachäffen, etc.), Raufereien.
– Nachgewiesenes Mobbing, Lügen und Verleumden.
– Fälschen der Unterschrift des Erziehungsberechtigten.
– Ständiges Widersprechen gegen Anordnungen, wiederholtes Stören im Unterricht.
– Absichtliche Sachbeschädigung im und um das Schulhaus und bei Schulveranstaltungen.
– Unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht (inkl. Wahlfächer!).
– Mutwilliges Zerstören und Beschädigen von fremdem Eigentum.

Nicht zufriedenstellend

– Wiederholtes provokantes Verhalten gegenüber Mitschüler/innen, Lehrpersonen oder dem Personal. trotz mehrfacher Ermahnung (und Verständigung der Eltern).
– Wiederholte Ausübung körperlicher Gewalt.
– Ausüben verbaler und psychischer Gewalt, Einschüchterung von Mitschülern.
– Sexuelle Übergriffe, sittliche Gefährdung, Nötigung.

Nur jene Pädagogen, die den Schüler/ die Schülerin unterrichten setzen die Verhaltensnoten in der Klassenkonferenz fest.